Blaukraut
Blaukraut, oder auch Rotkohl genannt, ist eine Sache die ich von frühester Kindheit her kenne. Vorallem zu gekochtem Rindfleisch mit Semmelkren, passt es hervorragend. Auch zu Rindsrouladen, Wildgerichten, Gans oder Ente wird es gern serviert. Selbst gemacht schmeckt es immer am Besten, denn man kann das Rezept nach seinem Geschmack variieren und so für sich die optimale Komposition finden. Der verwendete Essig und die Gewürzmischung bestimmen den Geschmack. Oft hat man einfach einen Rotkohl übrig und weiß sonst nichts damit anzufangen. Einmachen ist hier die ideale Lösung.
Rezept:
- 1 – 2 Rotkohlköpfe (3kg)
- 1,5l Rotweinessig
- 500g weisser Zucker
- 250g brauner Zucker
- 3EL Salz
- Lorbeerblätter, Nelken, schwarze Pfefferkörner
Der Rotkohl wird am Strunk geviertelt, der Strunk entfernt und dann mit einem Handhobel
gehobelt oder fein geschnitten. Dabei schneidet man möglichst so, dass lange dünne Streifen entstehen. Das geschnittene Kraut wird gesalzen, durchgemischt und zugedeckt einen Tag stehen gelassen. Die entstandene Flüssigkeit kann abgeseiht werden. Das Kraut noch etwas ausdrücken. Das Kraut kann nun bereits in Einmachgläser gefüllt werden. Nun kann der Sud aus Essig und Zucker zubereitet werden. Der Essig wird in einem Topf
erwärmt damit sich der Zucker besser darin auflöst. Der Sud wird in die Gläser gefüllt. Dabei ist darauf zu achten, die Gläser nur etwa bis zur Hälfte mit Sud zu füllen, da dieser sonst später im Backofen überläuft! (Wenn ihr euch fragt, warum auf den Bilder die Gläser ganz voll sind, tja – aus Erfahrung wird man klug…) Jetzt werden nur noch je ein Lorbeerblatt, 2 Nelken und 5 Pfefferkörner in die Gläser gegeben und dann verschlossen. Die Gewürzmischung kann je nach Geschmack variiert werden. Auch der Essig ist ein entscheidender Faktor und zwar für die Säuere. Hier gibt es mildere wie den hier verwendeten Rotweinessig und intensivere. Je nach Geschmack kann auch mit Wasser verdünnt werden.
Nun kommen die fertigen und gut verschlossenen Gläser bei 180° für ca. 75 Minuten in den Backofen. Dabei gart das Kraut und wird gleichzeitig sterilisiert. Das Blaukraut ist so für etwa ein Jahr haltbar. Nach ca. 60 Minuten kann der Backofen ausgemacht werden. Die Gläser können nun im Backofen abkühlen.
Jetzt ist das Blaukraut fertig zum Verzehr. Ich empfehle allerdings noch ein wenig zu warten. Nach ca. 2 Wochen ist das Kraut gut durchgezogen und ist noch Geschmackvoller als am ersten Tag. Ein schönes Etikett rundet die wunderbare Optik eines frisch zubereiteten Blaukrauts ab und ist zum Verschenken ideal!
Viel Spaß beim Nachmachen!
Post comment
Kategorien
Blaukraut Druckerzeugnis Einmachen Italienisch Kochen Marmelade Nikon Objektiv Objektive Orangen Pesto Rotkohl Sigma Thermomix Weitwinkel Zoom
WP Cumulus Flash tag cloud by Roy Tanck and Luke Morton requires Flash Player 9 or better.

Posted by Martin in


